Jutta Severin

Expertin für Pflege, BVP und Systemische Beratung

VITA

  • *09.09.1963, verheiratet, drei erwachsene Töchter
  • Nach dem Abitur Ausbildung zur Krankenschwester
  • 15 Jahre Tätigkeit als Krankenschwester
  • Pädagogische Mitarbeiterin in einem Caritasverband: Aufbau von Betreuungsangeboten für Demenzerkrankte und ambulanten Alltagshilfen für pflegebedürftige Menschen
  • Studium: Pflegemanagement an der Katholischen Hochschule Köln
  • Abschluss: Dipl. Pflegewirtin FH Note sehr gut
  • Wechsel in die Altenhilfe, 11 Jahre Leitung einer Seniorenpflegeeinrichtung
  • Weiterbildung zur Systemischen Beraterin nach DGSF-Standard
  • Weiterbildung zur BVP-Gesprächsbegleiterin nach DiV-BVP-Standard
  • Weiterbildung zur BVP-Trainerin nach DiV-BVP-Standard
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsschwerpunkt ACP, Institut für Allgemeinmedizin der Heinrich Heine Universität Düsseldorf

Meine Motivation

Einige Themen haben mich schon immer besonders interessiert und beschäftigt. Dazu gehören vor allem Wissen, Fragen, Optionen, Methoden und Ideen aus dem soziologischen und medizinisch-pflegerischen Feld. Wie leben und arbeiten Menschen zusammen, was und wie trägt etwas dazu bei, dass Prozesse gut gelingen, dass Menschen sich privat, wie beruflich entwickeln können, dass sie selbstbestimmt bleiben, immer im Kontext ihrer Beziehungssysteme.

In diesem Wirkungskreis durfte ich mich über Jahre erfahren, ausprobieren, lernen, scheitern, und weiterentwickeln. Daraus ist ein Lebensschatz und Erfahrungsfundus geworden, von dem andere Menschen, privat wie beruflich, sowie Systeme und Organisationen profitieren sollen.

Meine Angebote

Ich biete Unterstützung, Beratungsexpertise und Beistand in folgenden Themengebieten an:

Pflege gut beraten

Beratung, Projektmanagment, Organsiationsentwicklung

Behandlung selbst entscheiden

BVP, die neue Form der PV

Ressourcen im Blick

Systemische Beratung

„Pflege gut beraten“

Begleitung und Beratung von Organisationsprozessen in stationären Pflege-Einrichtungen

  • Analyse von Dysfunktionalitäten, Beratung und Entwicklung von passenden Lösungsoptionen (z. B. mit der Kaizen Methode)
  • Projektmanagement
  • Systemische Beratung von (Führungs-) Mitarbeiter*innen
  • Systemische Beratung und Begleitung von Teamprozessen

 Fortbildungen, Inhouse-Schulungen und Tagesseminare:

    • Menschen mit Demenz besser verstehen
    • Der alte Mensch in neuem Heim (stationäre Versorgung, eine Zwangsgemeinschaft zur Wohl-Fühl-Gemeinschaft entwickeln)
    • Wieviel Sterben verträgt ein Team?
    • Zeitmanagement in der Pflege
    • Gewalt in der Pflege
    • Gesunde Teams – Gesunde Unternehmen
    • BVP-Behandlung im Voraus planen wirksam implementieren

Bei Interesse sende ich Ihnen gerne und umgehend das Konzept und ein Angebot für die jeweilige Schulung zu.

„Behandlung selbst entscheiden“

BVP, die neue Form der Patientenverfügung (nach DiV-BVP Standard)

Angebot als BVP-Gesprächsbegleiterin:

Begleitung in der Entwicklung, Erstellung und Dokumentation einer individuellen Behandlungsplanung nach DiV-BVP Standard

Mein/Unser Anliegen ist, dass Sie künftig so behandelt werden, wie Sie das wollen – auch wenn Sie sich einmal nicht mehr selbst äußern können“

Medizinische und pflegerische Behandlung soll patientenzentriert erfolgen, d. h. so eng wie möglich an den Wünschen und Bedürfnissen der betroffenen Person orientiert sein. Menschen sollen so behandelt werden, wie sie das wollen – auch dann, wenn sie sich einmal nicht mehr selbst äußern können. Das gilt namentlich auch und besonders für medizinische Behandlung mit dem Ziel der Lebensverlängerung, die ihre Grenze am Patientenwillen findet.

 

Was so selbstverständlich klingt und gemäß unserem Rechtssystem auch schon seit langem selbstverständlich sein sollte, bleibt in der klinischen Realität zwischen Patienten, Angehörigen und dem Behandlungsteam auf der anderen Seite oft unerfüllt. Gerade im Bereich der vorausschauenden Bildung und Äußerung des Patientenwillens für künftige Entscheidungen, wie er in Patientenverfügungen dokumentiert wird, sind wir von einer etablierten Kultur der Beachtung des Patientenwillens noch weit entfernt. Immer noch hat die große Mehrheit der Menschen, für die stellvertretend Entscheidungen getroffen werden müssen, keine Patientenverfügung. Und wir wissen aus der Forschung, dass Patientenverfügungen, auch wenn es sie gibt, häufig unwirksam bleiben: weil sie nicht vorliegen, nicht aussagekräftig oder nicht verlässlich erscheinen oder auch weil sie von Seiten des Behandlungsteams keine Beachtung finden.

Ein neues Konzept soll hier Abhilfe schaffen: Das in den USA entwickelte Advance Care Planning, zu deutsch: BEHANDLUNG IM VORAUS PLANEN (BVP), sieht vor, dass Menschen von qualifizierten BVP-Gesprächsbegleitern sowie ihren Hausärzten darin unterstützt werden, ihren Behandlungswillen für künftige gesundheitliche Krisen im Voraus zu klären und wirksam zu dokumentieren….“

Zitat:

Prof. Dr. Jürgen in der Schmitten, MPH Forschungsschwerpunkt Advance Care Planning Institut für Allgemeinmedizin Medizinische Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

2Marcus Mertens Sozialdezernat Rhein-Kreis Neuss

BEHANDLUNG IM VORAUS PLANEN gemäß § 132g SGB V und darüber hinaus, Konzept einer regionalen Implementierung im Rhein-Kreis Neuss

Tätigkeit als BVP-Trainerin

Qualifizierung zum Gesprächsbegleiter gem. § 132g SGB V nach den Standards der DiV-BVP

§ 132g SGB V des Hospiz- und Palliativgesetzes ermöglicht Einrichtungen der stationären Alten- und der Eingliederungshilfe den Bewohnern eine durch die Krankenkassen finanzierte „Gesundheitliche Versorgungsplanung“anzubieten. Dies ist die Aufgabe von speziell dafür qualifizierten Fachpersonen des Gesundheitswesens.

Die Qualifizierung zum „Gesprächsbegleiter“ nach den Standards der DiV-BVP entspricht den Anforderungen des § 132g SGB V. Darüber hinaus ermöglicht sie den Gesprächsbegleitern auch außerhalb der in § 132g SGB V genannten Einrichtungen umfassende Vorausplanungen nach dem Konzept der DiV-BVP anzubieten.

https://quartier-severin.at/gesprachsbegleiter-seminar

„Ressourcen im Blick“ Systemische Beratung (DGSF)

Oft genügt ein Anstoß…
…und vieles kommt in Bewegung

Wenn mir immer wieder etwas nicht gelingt; wenn mich etwas unglücklich macht; wenn ich etwas ändern möchte; wenn ich nicht weiß wie.

Systemische Beratung

Einzelberatung, Paarberatung, Familienberatung

Perspektive wechseln, Ausnahmen erkennen; die eigenen Stärken entdecken; den Blick aufs Gelingen richten; andere Wege ausprobieren.

Eine gute Unterstützung

Teamberatung, Organisationsberatung

Die systemische Beratung baut auf den modernen Konzepten systemtheoretischer Wissenschaft auf, die mittlerweile Eingang in alle Disziplinen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften gefunden haben. Sie ermöglicht es, komplexe Phänomene, die menschliches Leben und Zusammenleben charakterisieren, aufzufassen und eine passende Methodik zu ihrer Bearbeitung zu entwickeln. Nach systemischem Verständnis ist der Mensch immer zugleich als biologisches und als soziales Wesen zu betrachten.

Die systemische Perspektive rückt deshalb die dynamische Wechselwirkung zwischen den biologischen und psychischen Eigenschaften einerseits und den sozialen Bedingungen des Lebens andererseits ins Zentrum der Betrachtung, um das Individuum und seine psychischen Befindlichkeiten angemessen verstehen zu können.

Dem Klienten gegenüber bemüht sich der Berater um eine Haltung des Respekts, der Unvoreingenommenheit, des Interesses und der Wertschätzung bisheriger Handlungs- und Lebensstrategien und fokussiert Ressourcen und Reframing als Quellen der Veränderungspotenziale.

Ich biete:

  • Systemische Einzelberatung
  • Systemische Beratung von Paaren, Familien und Teams
Scroll to Top